Neubau Mehrgenerationenhaus in Koppigen

Planung 2012
Ausführung 2013

Passivhaus    baubiologische Materialisierung    Stampflehmwand

 

Das freistehende Haus wurde aus ökologischen und nachwachsenden Rohstoffen gebaut, welche in der unmittelbaren Umgebung vorhanden sind: zum Beispiel das Mondholz aus dem nahe gelegenem Gemeindewald und die Lehmstampfwand- und die Lehmverputz-Materialien aus der eigenen Baugrube. Diese Materialien erzeugen durch die warmen und erdfarbenen Töne eine gemütliche und wohlige Atmosphäre, mit dem Ziel für die Bauherrschaft und deren Kinder eine gesunde, behagliche Wohnumgebung zu schaffen.
Durch die grossen, nach Süden gerichteten Glasflächen und den offenen Grundriss wird viel Sonnenwärme gewonnen, welche in der Stampflehmwand und den Lehmputzen gespeichert wird.

Der direkte Bezug zur Umgebung und dem grossen Permakultur-Garten war der Bauherrschaft wichtig, sowie eine energieautarkes Zuhause. Dafür gibt es auf dem Dach zwei Solaranlagen, und im Keller für das Warmwasser der Wandheizung und des Brauchwassers  grosse Schichtenspeicher. Der elektrische Strom kommt aus der hauseigenen Photovoltaikanlage.

Bei den stetig wechselnden Bedürfnissen und Platzansprüchen einer Familie wurden bereits in den
ersten Planungsschritten Grundrissveränderbarkeit und

Flexibilität grossgeschrieben.

Durch ein von den Wohnbereichen getrenntes Treppenhaus und durch demontierbare Wände ist es möglich, das Haus bei Bedarf später in zwei separate Wohnungen zu unterteilen. Somit können die Bewohner ohne grosse Umstände ihr Generationenhaus den gemeinschaftlichen oder individuellen Lebensphasen anpassen. Mit ihrem Neubau hat die Familie ihre Wünsche und Träume für ein nachhaltiges Zuhause in die Wirklichkeit umgesetzt.

 

Publikationen

D’REGION_Artikel_Generationenhaus.pdf

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